Willkommen bei der neuen
Sternbrücke
Kurze Info
1925/26
Es entstand die zweite Sternbrücke in Hamburg.
Mit ihren markanten Stahlstützen und den darunterliegenden Kasematten entwickelte sie sich zu einem kulturellen Treffpunkt. Vor allem Clubs und Kneipen wie die „Astrastube“ und das „Fundbureau“ prägten den Ort. Doch der zunehmende Verkehr und der schlechte bauliche Zustand der Brücke führten schließlich zu ihrem Abriss.
2005
Erste Planung für den Abriss und den Neubau der Brücke
2015
Die ersten Entwürfe gab es.
Danach wurde immer wieder darüberdiskutieert, ob es überhaubt möglich ist die so zu gestalten.
2023
Der Entwurf von 2015 wurde verworfen, stattdessen der Entwurf von 2020 überarbeitet.
2023 begannen die ersten Vorarbeiten, 2024 folgte der Planfeststellungsbeschluss. Die neue, 108 Meter lange Stabbogenbrücke ohne Stützen im Straßenraum soll den Verkehrsfluss verbessern und die Verkehrswende unterstützen.
2026
Nun ist das Monster an seinem Platz.
Am 31. August wird der Bahnverkehr wieder aufgenommen. Die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße soll ab dem 2. September wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis November kommt es jedoch weiterhin zu Einschränkungen, da die Nebenflächen im Kreuzungsbereich fertiggestellt werden.
Technische Daten
Gewicht: ca. 3.685 bis 3.700 Tonnen
Bauart: Stabbogenbrücke aus Stahl
Spannweite: 108 Meter frei tragend (ohne Mittelpfeiler im Straßenraum)
Vorgänger: genietete Stahlbrücke aus dem Jahr 1926 (928 Tonnen, 75 Meter Spannweite mit Pfeilern)























1 Comment
Eindrucksvolle Aufnahmen von den Bauarbeiten um die Sternbrücke. Dieses neue Monster ist für mich eine absolute Bausünde. Das betrifft nicht nur die Optik, sondern auch die Zerstörung gewachsener Strukturen und Existenzen. Das, was diese Gegend einmal war, wird sie nie wieder sein.