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Hamburgs neue Sternbrücke: Ein Besuch auf der Baustelle

Willkommen bei der

Sternbrücke

                                                                    die nicht mehr da ist

Juli/August 2026

Moin,
jetzt wird es ernst.

Am 25. Juli – glaube ich zumindest – war der große Tag: Die alte Brücke musste weichen. Bedauerlicherweise habe ich dieses Spektakel verpasst. Da ich den Rest der Arbeiten aber nicht verpassen wollte, bin ich heute (29. Juli) hingefahren.

Es waren 32 Grad im Schatten angesagt, doch es fühlte sich noch ein gutes Stück wärmer an. Mit den Bauarbeitern hätte ich jedenfalls nicht tauschen wollen.

Ach, und wo wir gerade beim Thema „nicht wollen“ sind: Diese Brücke gehört ohnehin nicht zu meinen Favoriten in Hamburg.

Doch wenn man schon einmal so eine Aktion direkt vor der Nase hat, möchte man sie sich natürlich auch ansehen.

Ja, da bin ich nun:
Kreuzung Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße.

Kaum wiederzuerkennen. Die Brücke fehlt mir jetzt schon. Die Pfeiler, die sie einst getragen haben, sind verschwunden.
Auch das Alte:
Die mit Flyern beklebten Flächen und alles drum herum, was dieses Viertel irgendwie ausgemacht hat.

Und nun sind die Baumaschinen unermüdlich im Einsatz: Sie zerkleinern Steine, reißen weitere Löcher in die Straße und erledigen unzählige andere Arbeiten. Es ist faszinierend, dabei zuzusehen – und gleichzeitig irgendwie seltsam, weil das vertraute Bild Stück für Stück verschwindet.

Genug vornegeschaut, die Max-Brauer-Allee wollte ich nun auch sehen.
Schauen, wieviel noch …. Ach schau mal, da gibt es ja schon was zu sehen.

Auf dem Weg Richtung Tankstelle, die ebenfalls weichen musste, blitzte dieses Monster zwischen den Bäumen hervor.

Nun war ich noch neugieriger, was es dort alles zu sehen gibt, und nahm mir die Zeit. Also ging ich durch die Unterführung – und da stand sie nun.

Das Monster, das sich Brücke nennt und künftig die alte Sternbrücke ersetzen soll.

Aber schau am besten selbst, was ich auf der anderen Seite für dich entdeckt habe.

Genug gesehen.

Also ging es wieder zurück. Doch dabei konnte ich nicht anders, als die Kamera noch einmal auf die Baustelle zu richten.

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